Assets - Teil II: ETFs, Aktien & CopyTrading

In Teil I haben wir uns mit dem Problem der schleichenden Enteignung bei schlechter Kapitalanalage beschäftigt.

Im zweiten Teil unserer Grundlagen geht es um ETFs, Aktien und Trading. Immobilien klammern wir bewusst aus, da dieses Thema alleine Bücher füllen kann. Was aber feststeht – eine Anlage in gute und wertige Immobilien ist bei weitem interessanter, als beispielsweise sein Geld auf einem Sparbuch zu parken.

Klären wir dabei zunächst kurz was Fonds und ETFs konkret sind.
 
Fonds
Ein Investmentfonds ist eine Sammelstelle für Anlagegelder. Einfach ausgedrückt legen viele Anleger ihr Geld zusammen und erteilen einem Profi (Fondsmanager) den Auftrag, das Kapital im Rahmen einer vorgegebenen Anlagestrategie möglichst ertragreich und breit gestreut zu investieren. Dabei legt der Fondsmanager die Anlagestrategie fest und entscheidet in was konkret und zu welchen Teilen investiert wird.
Überlicherweise wird dabei in verschiedene Assets wie Aktien, ETFs, Rohstoffe und Immobilien gestreut, um möglichst breit diversifiziert zu sein.
 
ETF

ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Index, wie beispielsweise des DAX oder Dow Jones abbildet. Im Kern vereinen ETFs die Vorteile von Aktien und Fonds in einem Produkt.

ETFs ermöglichen es mit nur einem Wertpapier in einem kompletten Index oder speziellen Sektor investiert zu sein. Zudem ist ein ETF jederzeit handelbar.

 

Der Vorteil – sowohl von Fonds, als auch von ETFs ist die gute Mischung zwischen Diversifikation, Risiko und Ertrag. Natürlich unterscheiden sich diese Faktoren je nach ETF oder Fond untereinander. Im Schnitt sollte man aber beim Ertrag in etwa zwischen den Anlageklassen Immobilien und Einzelwerten  (Aktien) liegen. Wir von Experiment Cashflow nutzen beispielsweise selbst Sparpläne auf verschiedene ETFs. So nutzen wir gleichzeitig den sog Cost-Average-Effekt (diesen erklären wir in einem separaten Artikel).

Aktien

Aktien sind Unternehmensanteile von börsennotierten Unternehmen. Gewissermaßen ist jeder Aktionär Miteigentümer des Unternehmens und profitiert so am Erfolg des Unternehmens. Schüttet ein Unternehmen eine Gewinnbeteiligung aus, erhält man als Aktionär entsprechend einen Anteil (= Dividende).

Gleichzeitig werden Aktien an der Börse gehandelt und man kann durch gezielte Spekulation auf steigende oder fallende Kurse setzen, aber auch auf eine langfrisige Kurssteigerung des Aktienwertes setzen.

Aktien bietet eine hohe Chance (durch Kurssteigerung), haben aber ein höheres Einzelrisiko als z.b. breit gestreute ETFs oder Fonds. Dennoch stellen Aktien unserer Meinung nach eine sehr gute Anlage dar – vorrausgesetzt man verfügt über das notwendige Know-How was technische und fundamentale Analyse betrifft.

 

Copytrading

Beim Trading handelt man aktiv Aktien, Währungen, Indizes (z.b. DAX), Rohstoffe oder andere Finanzinstrumente und spekuliert dabei auf fallende oder steigende Kurse. Mit aktivem Trading lassen sich dabei extrem hohe Renditen erzielen – das Risiko ist aber höher wie bei den anderen Anlageklassen.

Copytrading ist dabei das vollautomatische Kopieren von Tradern und Handelssystemen und stellt eine Möglichkeit dar, aktiv an der Börse zu handeln, ohne selbst Know How zu haben bzw Zeit aufzuwenden (da  die Trader vollautomatisch kopiert werden).

Die Vorteile des Copytradings ist die hohe Renditechance. Allerdings gilt es, schlechte Trader oder unprofitable Systeme herauszufiltern, was als Privatperson bzw Laie schwierig sein kann. Auch gilt es zu beachten, dass natürlich das Risiko mit den möglichen Rendie steigt. So setzen wir stets auf mehrere Trader und haben für jedes Handelssystem eine Exit Strategie ausgearbeitet.

Wir von PimpyourTrading helfen natürlich uns innerhalb unserer Community und teilen unser Know-How, sodass jeder Einzelne erfolgreich an den Finanzmärkten agieren kann.

In den kommenden Blogbeiträgen gehen wir noch einmal tiefer in die Anlageklassen ETFs, Aktien und Copytrading ein.

Team PimpyourTrading

 

Beitrag verfasst von:

Michael Goder

Assetklassen- Teil II
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