Teil II - Bleib im Spiel

Du möchtest wissen, was wichtig ist für eine profitable Tradingstrategie?  Teil 1 ist ja schon über 1 Monat her – Zeit für eine Aufrischung =)  Hier gehts zurück zu Teil I

 

Bevor Du nun weiterliest, solltest du bereits mit unserem Teil I vertraut sein.

Hier noch einmal kurz und knapp die Quintessenz aus Teil I:

– Lerne die Basics. Ohne Grundkenntnisse und das allgemeine Marktverständniss, kannst du weder profitabel traden, geschweige denn eine vernünftige Handelsstrategie entwickeln

– Blicke in den Spiegel – was für ein Typ Mensch bist du? Geduldig, Ungeduldig? Kommst du mit Rückschlägen klar? Wieviel Zeit hast du überhaupt für Trading, Analyse, Vor – und Nachbereitung der Trades? Entsprechend kannst du schon einmal vieles Ausschließen und bist einen ganzen Schritt weiter….

 

Im zweiten Teil dreht sich nun vieles um das Thema Moneymanagement. Wenn du also einen Artikel mit Tipps zu Wunderindikatoren erwartest, kannst du getrost weg klicken =) . Hier gibt es keine “Aluhüte”,  sondern echte Fakten ^^

Der einzige echte Wunderwaffe - Moneymanagement!

Ok – nun hab ich so ein Wort doch noch einmal gebraucht. WUNDERWAFFE.
Es gibt im Trading ganz vieles, das du NICHT beeinflussen kannst – den Twitter Account von Donald Trump (ok – der wurde ja nun gesperrt^^), den Markt an sich (dein Handelskonto hat wohl nicht die Größe von mehreren Milliarden USD),  irgendwelche Wirtschaftsnachrichten, Kennzahlen von Unternehmen usw – all das liegt nicht in deiner Hand.
Selbst deine Analyse mag noch so gut sein und alle Trendlinien, Unterstützungen, Fibo-Level usw mag alles auf Long hindeuten. Wenn der Markt es sich anders überlegt, dann ist das so! Punkt – aus!
 
Dann kommt deine Wunderwaffe zum Einsatz. MONEYMANAGEMENT
Das Moneymanagement und dein Stopp Loss sind die einzigen Dinge, die du wirklich beeinflussen kannst. Die dir als Schutzschild dienen.
 
Und hier gilt es einfach im Spiel zu bleiben. Wenn du alles auf eine Karte setzt oder dein Moneymanagement schlicht und ergreifend zu aggressiv ist, dann helfen die die besten Einstiege, Indikatoren usw nichts. Dann wirst auf Dauer auf den Boden der Tatsachen landen.
 

Nehmen wir mal ein abstraktes Beispiel – weil mich der italienische Klemptner gerade so schön inspiriert.

Angenommen du spielst “Super Mario” . Dann startest du Anfangs mit einer gewissen Anzahl Leben. Wenn du nun Münzen sammelst (Tradinggewinne) erhöhen sich nach und nach deine Chancen und es ist nicht schlimm, wenn du mal in eine Schildkröte läufst oder in die Lava fällst. Denn – es geht immer nur 1 Leben verloren. Sprich man risikiert immer einen kleinen Einsatz.


Wenn du aber jedes Mal auf einen Schlag 10 Leben verlieren würdest, dann vermute ich mal, dass die Prinzessin Peach wohl weiter in der Obhut von Bowser blieben wird…

 Mach es wie Mario

Bezogen auf dein Trading heißt das. Risikiere immer nur einen kleinen Teil deines Kontos – beispielsweise 1% pro Trade. So hast du viele Chancen und bleibst im Spiel.

 

Ich weiß das Beispiel war etwas abstrakt aber der Kern der Sache ist, dass Moneymanagement eigentlich vom Prinzip einfach ist (und eines DER ESSENTIELLEN BESTANDTEILE JEDER ERFOLGREICHEN STRATEGIE), aber von vielen mit Füßen getreten wird.

Denn was passiert denn, wenn man immer “nur” 1% des Kapitals risikiert und nur nach festen Regeln einsteigt.

Richtig! Der große Kick fehlt! Trading wird irgendwie langweilig und man ist mit weniger Emotionen dabei.  ABER GENAU DA MUSS MAN HIN KOMMEN

Denn dann entscheidet man viel rationaler, lässt Gewinne laufen und ist insgesamt entspannter.

Und ist das nicht auch Sinn und Zweck? “Entspannt Gewinne einfahren”? . Ist jedenfalls logischer wie wild zocken…

Kommen wir zurück zur Tradingstrategie. Moneymanagement und eine Exit Strategie ist ein absolut zentraler Baustein jeder Strategie.

Wenn Du diesen für dich fest definiert hast, sowie z.b. auch den Stil (Scalping, Swing Trading, Daytrading – siehe Teil I ) bzw Timeframe den du handeln solltest aufgrund deines Charakters, dann bist du schon einmal ein ganzes Stück weiter.

Denn sind wir ehrlich – gerade am Anfang wird es Rückschläge geben. Dann wirst du dich umso mehr freuen, wenn dein Moneymanagement dich im Spiel hält. Denn darum geht es anfangs. Erst Verluste begrenzen, dann kommt der Schritt dahin, dass du keine Verluste mehr machst und eher 0 auf 0 raus kommst und dann geht es darum den Schritt zu konstanten Gewinn zu schaffen.

Und bis dahin hält dich das Moneymanagement im Spiel!

Soviel erst einmal für diesen Beitrag. Im nächsten Beitrag zum Thema Strategieentwicklung klären wir über das Thema CRV auf.

Du suchst eine vorgefertigte Handelsstrategie oder eine vollautomatische Lösung? Dann schau in unserem Shop vorbei.

 

Maximalen Erfolg wünscht,

Team PimpyourTrading

PS:
Spannend in dem Zusammenhang auch unsere Artikelreihe “Trader Essentials”

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