Mensch vs. Maschine... Meine Vorgehensweise

Wir haben uns in den letzten beiden Artikeln mit einigen falschen Annahmen aufgeräumt und die Vor – und Nachteile vom vollautomatischem Trading und dem manuellen Trading erörtert.

In diesem Beitrag schildere ich nun, wie ich persönlich mein Trading handhabe – was ich automatisiere und was eben nicht.

Prinzipiell ist es aber so, dass mein Weg eben für mich passt. Für jemand anderen ist dies vielleicht nicht die passende Art und Weise – daher ist dieser Artikel doch sehr subjektiv.
 
So handhabe ich mein Trading:
Generell versuche ich so viel wie es eben geht zu automatisieren. Die meisten meiner Konten werden vollautomatisch von unseren Handelssystemen Gridmaster und i-Grid gehandelt. Die Einstellungen sind dabei so gewählt, dass ich nur in absoluten Ausnahmesitatuonen eingreifen muss und die Konten zu 95% im einstelligen Drawdown-Bereich liegen.
Das ist mir wichtig, da ich sehr auf Sicherheit bedacht bin.
Ein weiteres Thema ist einfach der Faktor Zeit – ich habe viele Dinge täglich zu erledigen und zu managen. Ich befasse mich leidenschaftlich gerne mit diesem Blog, unserer Tradinggruppe oder meiner Facebook Gruppe. Aber ich habe eben auch Verpflichtungen wie Coachings, Videos drehen, Chartanalyse, meine Trading Unternehmen usw.  Und natürlich der schönsten aller Dinge – meiner Familie.
 
Kleine Anekdote hier am Rande:
Wir haben seit kurzem ein neues Familienmitglied – einen Hundewelpen, den wir von der Straße gerettet haben. Ein total liebes Kerlchen und super brav. Jedenfalls hat dieser aber genau am US Wahltag vor allem mit sich und seinem Magen zu kämpfen gehabt und ich habe bestimmt 20x im Haus dem Hund hinterherputzen dürfen. Dazu war ich zweimal an dem Tag beim Tierarzt.
Du kannst dir vorstellen, dass genau an dem Tag mit einer rießigen Volatilität und guten Chancen ich überhaupt nicht zum traden gekommen bin – zumindest nicht manuell.
Während ich also das Essen des Welpen mehrfach vom Fußboden entfernt habe, hatte ich zumindest die Gewissheit, dass meine kleinen Helferlein (EAs) – natürlich mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen – die Arbeit derweil für mich erledigt haben.
 
Natürlich kann man dieses Erlebnis gerne gegen etwas schöneres austauschen^^
Zum Beispiel Wandern in den Bergen oder relaxen am Meer oder einfach eine tolle Grillparty – und parallel sorgt der Expert Advisor dafür, dass die Trades laufen.
 
 
Zusammengefasst kann man sagen:
Das “Butterbrot-Business” , also die täglichen “Standart” Einnahmen lasse ich von meinen vollautomatischen Lösungen erzielen. 
 
Das bedeutet aber nicht, dass ich hier garnichts machen muss. Ich optimiere die Expert Advisor auf allen Konten jedes Wochenende und stelle Sie neu ein bzw reagiere auf neue Marktsituationen. Der Lohn ist eine durchwegs ordentliche Performance bei niedrigem Drawdown. Wie ich das genau mache, gebe ich natürlich beim Coaching preis (also wenn du Interesse an einem der EAs hast, dann bitte MIT Coaching buchen. Glaub mir – es lohnt sich!).

Kommen wir zu meinem “Performance Boost”

Wie du vielleicht schon auf der Seite gesehen hast, haben wir auch verschiedene Strategien entwickelt. Jede dieser Strategien (z.b. Dax Wolves) hat ihre Besonderheiten und indivduellen Vorteile und bietet mir in verschiedenen Marktphasen immer die Möglichkeit, gute Setups zu finden.

Diese handel ich aber nur dann, wenn ich wirklich Zeit habe und bei der Sache bin. Denn nur dann, kann ich auch mein optimales Trading entfalten. Dann ist dies eine Art “Performance Boost” für meine Handelskonten. Und das ist mir auch wichtig – alles kann, nichts muss. Nur wenn man entspannt an die Sache (also den Handel) ran geht, dann erzielt man auch die Resultate.

Ich habe schon von vielen Tradern gehört und bestätigt bekommen, dass Sie die besten Resultate dann erzielen, wenn sie sich einzig und allein auf den Prozess und ihre Setups konzentrieren und die Performance komplett außen vor lassen. Und das kann ich absolut bestätigen. Unter Druck wird das nichts…

Fazit:
Wie Du sicherlich nun weißt, ist mir Zeit und eine gewisse Flexibilität wichtig. Daher versuche ich mein Handel weitesgehend zu automatisieren. Für Phasen, in denen ich viel Zeit habe, habe ich je nach Marktsituation und Finanzinstrument individuelle Strategien, welche sich in der Vergangenheit absolut bewährt haben.
 
Wichtig für Dich ist, dass du dich bei dem was Du machst wohl fühlst. Druck ist kein gutes Hilfsmittel beim Trading. Nur wenn du entspannt an die Sache ran gehst, wirst du die besten Resultate erzielen.
 
In dem Sinne…

 

MAXIMALE PIPS wünscht


Michael – Team PimpyourTrading

PS:
Spannend in dem Zusammenhang auch unsere Artikelreihe “Trader Essentials”

Vision Trader – Teil III
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